Telefonate, Tastaturen und Gespräche überlagern sich in Büros mit Glas, Estrich und abgehängten Metalldecken zu einem Klangteppich, der Konzentration kostet. Der Grund ist selten die Lautstärke einzelner Quellen, sondern der Hall, der jedes Geräusch trägt und verlängert. Unsere Deckensegel und Wandabsorber aus Akustik-PET Fiber setzen genau dort an. Sie werden in Kempten gefertigt, im laufenden Betrieb montiert und benötigen weder Umbau noch neue Deckenkonstruktion. Bereits wenige, richtig platzierte Quadratmeter verändern die Sprachverständlichkeit im Raum deutlich messbar. Die Auslegung erfolgt raumbezogen statt nach Katalog und bleibt dadurch wirtschaftlich kalkulierbar.
Die Decke ist im Büro die wirksamste Fläche gegen Hall
Über den Arbeitsplätzen liegt die größte zusammenhängende freie Fläche des Büros – und genau dort reflektiert eine harte Decke jeden Sprachschall zurück in den Raum. Abgependelte Deckensegel unterbrechen diesen Weg. Mit rund 200 Millimetern Abstand zur Rohdecke wirken beide Seiten der 25 Millimeter starken PET-Fiber-Platte, wodurch nach unseren Messwerten etwa 95 Prozent des auftreffenden Schalls absorbiert werden. Sprinkler, Lüftung und Beleuchtung bleiben zugänglich, weil die Segel punktuell abgehängt und frei positioniert werden. Die Formate fertigen wir bis 3000 mal 2000 Millimeter, sodass auch lange Achsen über Doppelarbeitsplätzen mit wenigen Elementen belegt sind. Vor der Auslegung messen wir die Nachhallzeit in Anlehnung an DIN 18041 und berechnen daraus Anzahl und Position der Segel für die betroffenen Zonen. Wie sich dieses Vorgehen in ein Gesamtkonzept mit Wandflächen und Gestaltung einfügt, beschreibt unsere Seite zum Thema Akustik im Büro verbessern. Bestehende Leuchtenraster, Präsenzmelder und Zuluftauslässe nehmen wir vor der Fertigung maßlich auf, damit jedes Segel ohne Anpassungsarbeiten vor Ort montiert werden kann.
Was ein Deckensegel im Büro konkret leistet
Gemessen wird der Effekt an der Nachhallzeit, spürbar wird er im Alltag. Gespräche am Nachbartisch treten in den Hintergrund, Telefonate müssen nicht mehr gegen den Raum geführt werden, und Videokonferenzen kommen ohne halligen Klang beim Gegenüber an. Die Segel tragen mit rund 4000 Gramm pro Quadratmeter wenig Gewicht in die Decke ein und kommen ohne Rahmenkonstruktion aus, da das Material selbsttragend ist. Farblich passen wir die Elemente an das Interieur an oder setzen bewusste Akzente; auf der CNC-Anlage entstehen auch geschwungene Konturen, Kreissegel oder Zuschnitte entlang der Möblierungsachsen. Das Vlies ist nach DIN 4102 als schwer entflammbar eingestuft und emissionsfrei, was für Arbeitsstätten relevant ist. Bei größeren offenen Strukturen kombinieren wir die Deckenebene mit Raumteilern zwischen den Teams – ein Ansatz, den wir auf der Seite zu Lärm im Großraumbüro vertiefen. Nach der Montage prüfen wir gemeinsam mit Ihnen die kritischen Zonen im laufenden Betrieb und justieren einzelne Positionen nach, falls sich Nutzungen zwischenzeitlich verschoben haben.



















