In Videokonferenzen fällt schlechte Raumakustik doppelt auf. Was im Raum nur anstrengend ist, kommt beim Gegenüber als hohl klingende, schwer verständliche Stimme an, weil das Mikrofon Direktschall und Nachhall gleichermaßen aufnimmt. Besprechungsräume mit Glaswänden, großem Tisch und Display bündeln genau die Flächen, die Schall reflektieren. Unsere Absorber an Decke und Rückwand nehmen diese Reflexionen auf – gefertigt aus PET-Fiber in Kempten, abgestimmt auf Raumgröße und Technik, montiert in wenigen Stunden je Raum. Der Unterschied zeigt sich unmittelbar im nächsten Termin – im Raum wie auf der Gegenseite der Leitung.
Besprechungsraum-Akustik für hybride Meetings auslegen
Mikrofone verzeihen keinen Nachhall. Moderne Konferenzsysteme regeln zwar nach, doch gegen die Reflexionen eines harten Raums kommt keine Software vollständig an – die Gegenseite hört Raumklang statt Stimme, und Meetings ermüden schneller. Die Auslegung setzt deshalb an den Erstreflexionsflächen an. Die Decke über dem Konferenztisch erhält ein abgependeltes Segel, das den direkten Reflexionsweg zwischen Sprechenden und Mikrofon unterbricht; die Wand gegenüber dem Display wird mit Absorbern belegt, damit der Lautsprecherton nicht als Echo zurück ins Mikrofon läuft. Glaswände bleiben unangetastet – die verbleibenden Flächen übernehmen rechnerisch deren Anteil, was die Messung vor Ort absichert. In Räumen bis etwa zwanzig Quadratmetern genügen häufig zwei bis vier Elemente, um den Unterschied im Call deutlich hörbar zu machen. Wie die übrige Bürofläche von denselben Prinzipien profitiert, beschreibt unsere Seite Akustik im Büro verbessern. Für Unternehmen mit mehreren Standorten definieren wir einen wiederholbaren Raumstandard, der sich auf jeden weiteren Meetingraum übertragen lässt und überall denselben Klang im Call liefert.
Wand und Decke im Meetingraum gezielt belegen – ohne Technikkonflikt
Besprechungsräume sind technisch dichte Räume – Deckenmikrofone, Beamer, Kameras, Lüftungsauslässe und Leuchten konkurrieren um dieselben Flächen. Unsere Planung nimmt die vorhandene Technik auf und legt die Absorber dazwischen; Aussparungen für Melder, Halterungen und Kabelwege fräst die CNC-Anlage millimetergenau in die 25 Millimeter starke Platte. Hinter Displays setzen wir Absorber vollflächig, weil diese Wand akustisch besonders aktiv ist und die Fläche dort optisch ohnehin zurücktritt. Gestalterisch reichen die Ausführungen von neutralen Tönen bis zu Elementen mit gefrästem Firmenlogo als Rückwand für die Kamera – ein Detail, das in jedem Videocall sichtbar ist. Das Material bleibt mit DIN 4102 B1, Emissionsfreiheit und geringem Gewicht unkritisch für Mietflächen und Bestandsdecken. Für vertrauliche Gespräche senkt die Belegung zugleich die Verständlichkeit nach außen, ersetzt aber keine schalldichte Tür. Die messbare Zielgröße hinter alledem behandelt unsere Seite Nachhallzeit reduzieren. Terminlich passen die Arbeiten in ein Wochenende oder einen besprechungsfreien Nachmittag, inklusive Reinigung und Funktionskontrolle der Technik im Anschluss.



















