Von der ersten Begehung bis zur montierten Absorberfläche vergehen bei uns typischerweise nur wenige Wochen, weil Messung, Planung, Fertigung und Montage in einer Hand liegen. Am Anfang steht immer der Ist-Zustand – wir messen die Nachhallzeit je Raum in Anlehnung an DIN 18041 und besprechen, wo die Beschwerden im Alltag tatsächlich auftreten. Daraus entsteht ein Positionsplan mit konkreten Elementen, Formaten und Farben. Gefertigt wird anschließend in unserer Manufaktur in Kempten aus recyceltem Akustik-PET Fiber, montiert durch unser eigenes Team im laufenden Betrieb.
Büroakustik verbessern in drei Schritten – Messung, Plan, Umsetzung
Am Anfang steht die Messung, weil sie Diskussionen durch Daten ersetzt. Wir erfassen die Nachhallzeiten der betroffenen Räume, gleichen sie mit den Empfehlungen der DIN 18041 für die jeweilige Nutzung ab und halten fest, welche Zonen tatsächlich behandelt werden müssen. Im zweiten Schritt entsteht der Positionsplan – er legt fest, welche Flächen an Decke und Wand belegt werden, welche Elementgrößen wirtschaftlich sind und in welcher Reihenfolge die Montage erfolgt. Erst danach wird gefertigt. Die CNC-Anlage schneidet jede Platte auf das geplante Format bis 3000 mal 2000 Millimeter, die Konfektion erfolgt von Hand, wodurch auch Sonderkonturen und Aussparungen für Leuchten oder Melder präzise umgesetzt werden. Den Abschluss bildet die Montage mit anschließender Kontrolle, auf Wunsch mit dokumentierter Nachmessung. Wer zunächst verstehen möchte, warum die eigene Fläche überhaupt auffällig ist, findet die typischen Ursachen unter schlechte Akustik im Büro ausführlich beschrieben. Sämtliche Schritte liegen bei einem Ansprechpartner, wodurch Rückfragen zwischen Gewerken entfallen und Termine verlässlich planbar bleiben.
Akustik und Gestaltung im Büro zusammen denken
Absorber müssen keine grauen Platten sein. Auf der CNC-Anlage entstehen aus dem PET-Fiber geschwungene Deckensegel, gefräste Wandmuster, Firmenlogos und Formate, die Möblierungsachsen oder Markenfarben aufnehmen – die akustische Maßnahme wird Teil der Innenarchitektur statt ein nachträglicher Fremdkörper. Bedruckte Akustikbilder bringen Fotomotive oder Leitbilder an die Wand und absorbieren dabei vollflächig. Im Empfangsbereich setzen unsere Kunden die Elemente häufig als gestalterisches Statement ein, in den Arbeitszonen eher zurückhaltend in Decken- und Wandfarbe. Das Material bleibt in jeder Ausführung gleich – 25 Millimeter stark, selbsttragend, schwer entflammbar nach DIN 4102 B1, emissionsfrei und aus recyceltem PET gefertigt, was viele Unternehmen in ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung aufgreifen. Referenzen wie die Bundesagentur für Arbeit zeigen die Bandbreite der Umsetzung. Für die konkrete Wirkung der Deckenebene über Arbeitsplätzen lohnt der Blick auf unsere Seite Hall im Büro reduzieren. Muster der Farbtöne und Oberflächen stellen wir vor der Entscheidung bereit, sodass Geschäftsführung und Team die Wirkung im eigenen Licht beurteilen können, bevor gefertigt wird.



















